Für Patienten

Häufige Fragen. Klar beantwortet.

Antworten auf Fragen, die uns häufig erreichen. Ihre persönliche Situation besprechen wir mit Ihnen im Vorbereitungsgespräch.

01Wann muss ich meinen Blutverdünner absetzen?

Setzen Sie blutverdünnende Medikamente bitte niemals eigenständig ab. Ob und wann eine Pause erforderlich ist, hängt vom Präparat, dem Grund der Einnahme, Ihren Begleiterkrankungen und dem geplanten Eingriff ab.

Nennen Sie uns und der behandelnden Praxis frühzeitig den genauen Namen, die Dosierung und den Einnahmezeitpunkt. Das weitere Vorgehen wird individuell mit Ihnen und bei Bedarf mit der verordnenden Ärztin oder dem verordnenden Arzt abgestimmt.

02Ich nehme eine Abnehmspritze – ist das ein Problem?

Bitte teilen Sie uns unbedingt mit, wenn Sie einen GLP-1-Rezeptoragonisten wie Semaglutid oder Tirzepatid anwenden – unabhängig davon, ob das Medikament zur Gewichtsreduktion oder zur Behandlung eines Diabetes verordnet wurde. Diese Präparate können die Magenentleerung verzögern und damit das Risiko erhöhen, dass während der Narkose Mageninhalt in die Atemwege gelangt.

Nach den derzeitigen Empfehlungen wird ein täglich angewendetes Präparat am Tag des Eingriffs pausiert; bei einer wöchentlichen Anwendung sollte die letzte Dosis in der Regel mindestens eine Woche zurückliegen. Stimmen Sie die Pause rechtzeitig mit uns und der verordnenden Praxis ab – besonders bei Diabetes. Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache ab.

03Warum muss ich Fragen zu Alkohol und Drogen ehrlich beantworten?

Alkohol, Cannabis und andere Substanzen können die Wirkung von Narkose- und Schmerzmitteln, Atmung, Kreislauf und Ihren Medikamentenbedarf beeinflussen. Auch regelmäßiger Konsum oder ein möglicher Entzug können für die sichere Planung wichtig sein.

Bitte antworten Sie deshalb offen und möglichst genau. Es geht nicht um eine Bewertung, sondern ausschließlich um Ihre Sicherheit. Ihre Angaben werden vertraulich behandelt und unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht.

04Was ist, wenn ich Schnupfen oder eine Erkältung habe?

Ein leichter Schnupfen führt nicht automatisch dazu, dass der Eingriff abgesagt werden muss. Fieber, starker oder produktiver Husten, Atemnot, ausgeprägtes Krankheitsgefühl oder eine deutliche Verschlechterung sollten Sie uns und der behandelnden Praxis jedoch frühzeitig mitteilen.

Ob die Anästhesie sicher durchgeführt werden kann, entscheiden wir individuell anhand Ihrer Beschwerden, des geplanten Eingriffs und Ihrer Vorerkrankungen. Das gilt besonders bei Kindern, deren Atemwege während eines Infekts empfindlicher reagieren können.

05Soll ich mir etwas zu essen und zu trinken mitbringen?

Ja, bitte bringen Sie sich ein klares Getränk und einen kleinen, leichten Snack für die Zeit nach dem Eingriff mit – für Kinder am besten etwas Vertrautes. Sobald Essen und Trinken wieder erlaubt sind, kann dies helfen, neue Energie zu gewinnen und schneller wieder auf die Beine zu kommen. Beginnen Sie damit aber erst, wenn unser Team oder die behandelnde Praxis dies ausdrücklich erlaubt.

Wann Sie wieder etwas zu sich nehmen dürfen, hängt vom Eingriff, der Narkoseform und Ihrem Befinden ab. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nüchternheitsregeln vor der Anästhesie uneingeschränkt gelten.

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Wir sind für Sie da.

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